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TuS steht vor echtem Endspiel

veröffentlicht um 24.06.2017, 01:05 von Gino Teixeira Rebelo
Die TuS Metzingen steht am Samstag in Freudenstadt vor einem echten Endspiel. Der Gastgeber besetzt den Relegationsplatz gegen den Abstieg und liegt einen Zähler vorne. Nur mit einem Sieg kann Metzingen die Schwarzwälder überholen und sich in die Relegation retten. Es ist aber auch noch mehr drin. Sollte der GSV Maichingen verlieren, würden die Ermstäler sogar einen Nicht-Abstiegsplatz einnehmen. Voraussetzung ist der Sieg in Freudenstadt, da Maichingen zwei Punkte vorne liegt.

Metzingens Trainer Zizino Teixeira-Rebelo beurteilt die Lage so: „Jetzt haben wir es in der eigenen Hand, ein Sieg ist Pflicht, sonst ist die ganze Arbeit der Rückrunde umsonst.“

Einfach wird dieses Unterfangen freilich nicht, denn auch Freudenstadt steht das Wasser bis zu den Nasenlöchern, bei einer Pleite stiege der Pegel für die Schwarzwälder auf ein sportlich lebensfeindliches Niveau. Die SpVgg ist heimstark und spielt zudem auf Kunstrasen, ein Nachteil für die Metzinger, die zu Übungszwecken unter der Woche auf künstlichem Geläuf trainierten. Doch der Cheftrainer blickt positiv gestimmt ins finale Spiel: „Wenn wir vollzählig sind, dann haben wir reelle Chancen. Mohamad Zubaida fehlt vielleicht, auch sonst sind ein paar Spieler noch angeschlagen, aber wir werden mit geballter Man-Power nach Freudenstadt fahren.“

Wenn alles ganz glatt läuft, dann können sich die Metzinger sogar noch direkt retten, wenn sie Maichingen überholen. „Das ist eher unwahrscheinlich“, zweifelt selbst Teixeira-Rebelo an der Standfestigkeit des dünnen Strohhalms.

In Metzingen schaut man auf sich selber und hat das Ziel Relegation vor Augen. Die Tagesform spricht vielleicht für die Outletcity-Kicker, die in der Vorwoche überzeugend 3:0 gegen den Aufstiegsaspiranten SV 03 Tübingen gewinnen konnten. Freudenstadt ging hingegen 1:5 beim SV Nehren unter. Die Rollen scheinen also klar verteilt, doch in dieser auch für Metzingen verrückten Saison ist alles möglich, in jede Richtung. Jedoch hilft den Metzingern nichts außer einem Sieg. Verpasst man den Dreier, dann kommt das böse Erwachen in der Bezirksliga. Das wollen die Kicker der TuS Metzingen mit aller Macht verhindern. Die Qualität dazu haben sie zweifellos.

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