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TuS I Info "Viele Fehler in der Abwehr"

veröffentlicht um 22.03.2016, 02:02 von Gino Teixeira Rebelo
Vor dem Spiel gegen die TSG Tübingen machte TuS-Coach Zizino Teixeira-Rebelo sich und der Mannschaft noch Mut. Genützt hat es nichts, denn sein Team musste eine klare Niederlage hinnehmen.

"Wir haben gegen die TSG schon in der letzten Runde gewonnen", machte Metzingens Trainer seiner Mannschaft Mut. Es brachte nichts. Die TuS war gleich zu Beginn hellwach und hatte die bessere Spielanlage, ohne jedoch zwingende Chancen herauszuarbeiten. Zumindest bis zur 12. Minute. Bastian Bischoff´s Abspielfehler im Abwehrbereich nahm Gästespieler Jonas Frey dankend an. Alleine auf TuS-Keeper Daniel Hildinger zulaufend, hatte er keine Probleme, den Ball zu versenken.

Die Metzinger Spieler hatten sich noch nicht von diesem Schock erholt, da netzte drei Minuten später Lars Lack zum 0:2 für die Tübinger ein. Wieder war ein Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung der Fabrikverkaufsstädter Ursache für diesen Treffer. Auch die Hereinnahme von Enzo Liotti für Julian Hofacker beeindruckte die TSG nicht. Schon in der 27. Minute erzielte Pirmin Glück das 0:3. Allein gelassen im Fünf-Meter-Raum köpfte er einen Eckball unbedrängt ein. Ein Lattenknaller nach einem Freistoß von Armin Zukic war nur ein kurzes Lebenszeichen der Heimmannschaft. TSG-Spieler Pirmin Glück brach den Metzingern dann endgültig das Genick, als er in der 45. Minute den Ball an Özgüt vorbeispielte, und aus spitzem Winkel das 0:4 erzielte. Damit ging es in die Halbzeit. Die Frage war, ob Rebelo sein Team noch einmal motivieren könnte. Die Antwort mussten die Spieler geben. Außer einem zu unrecht abgepfiffenen Abseits des Metzinger Zukic, der alleine auf TSG-Keeper Baumann zugelaufen wäre, war jedoch nichts zu sehen. Zukic wurde von einem Gegner angespielt. Es war auf TuS-Seite keine Laufbereitschaft zu sehen und keine Organisation, keine Gegenwehr. Bis zum Schlusspfiff gab es nur noch zwei erwähnenswerte Situationen. Beide von den Unistädtern. Tobias Dierberger tankte sich alleine durchs Mittelfeld Richtung TuS-Tor, vergab aber diese Chance. In der 70. fiel dann noch das 0:5, bezeichnenderweise durch ein Eigentor von Robert Kristofic.

Tübingens Trainer Frick meinte nach dem Schlusspfiff: "Ich bin mit dem Ergebnis und auch mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Es ist klar, dass man nach einer deutlichen Führung etwas weniger macht."

Metzingens Coach Rebelo dagegen war sichtlich enttäuscht: "Die Niederlage war verdient, obwohl wir gut begonnen haben, aber mit solchen individuellen Fehlern können solche Spiele einfach nicht gewonnen werden. Wir haben nun nur noch wichtige Spiele vor uns."

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