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TuS I Info: Der Dosenöffner fehlt

veröffentlicht um 02.04.2017, 22:02 von Gino Teixeira Rebelo

In den ersten Minuten spielten die Metzinger gefällig nach vorne, waren aber oft zu unkonzentriert, um erfolgreich abzuschließen. Erst setzte Mohamad Zubaida einen Schuss links neben das Tor (3.), wenig später war Ilias Klimatsidas nach einer Ecke im Strafraum völlig blank und durfte köpfen. Doch Markus Rössner im BSV-Gehäuse parierte sehenswert.

Es war aber bei weitem nicht so, dass die Metzinger Defensive nichts zuließ, im Gegenteil. Paradzikovic im Tor war in der 22. Minute fußballerisch zu limitiert, um ordnungsgemäß zu klären. Sein Querschläger landete in den Füßen des starken Dimitri Stroh, der in den Reihen der Schwenninger einer der wenigen war, die wirklich Gefahr versprühten. Doch der Gästeakteur traf das Tor nicht. Trotz allem Tadel an der Metzinger Abwehr muss der junge Abdou Fatty positiv hervorgehoben werden. Der Neuzugang aus Reutlingen spielte auf der rechten Verteidigerposition eine unaufgeregte und souveräne Partie, ist eine echte Verstärkung für die Metzinger.

Hochkarätige Chancen

Bis zur Halbzeit hatte Metzingen noch einige hochkarätige Chancen, vergab die aber teilweise schlampig. Adrian Tasimder wurde von einer guten Flanke überrascht (26.),  Klimatsidas’ scharfe Hereingabe fand keinen Abnehmer (28.) und kurz vor der Pause war es abermals der Grieche, der vergab. In die Kabinen gingen die Teams folglich beim Stand von 0:0.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit flog wieder Flanke um Flanke in die BSV-Gefahrenzone. Aber immer wieder klärten die beiden großgewachsenen Innenverteidiger per Kopf. Wenn es mal schnell und durch die Mitte ging, dann brannte es im Defensivverbund des Tabellenletzten lichterloh. Telmo Teixeira-Rebelo spielte in die Schnittstelle der Abwehr und schickte Adrian Tasimder, der fand allerdings seinen Meister in Rössner.

Der BSV-Schlussmann hatte überhaupt einen hohen Anteil am letztendlichen Punktgewinn für die Schwenninger. Aber es wäre kein Kellerduell gewesen, wenn nicht auf beiden Seiten schwerwiegende Schnitzer im Spiel gewesen wären. In der 70. Minute stand Maurice Tröndle plötzlich völlig alleine vor Paradzikovic, konnte den Steilpass aber nicht kontrollieren. Nur fünf Zeigerumdrehungen später wieder die Möglichkeit für Metzingen. Giuseppe Pirracchio war auf dem Weg zum Tor, schlug aber zu viele Haken und vertändelte den Ball.

Im Gegenzug bekam Gökhan Sengül auf der anderen Seite das Spielgerät einschussfertig serviert, schaffte aber das Kunststück daneben zu schießen. Gegen Ende kreierte die TuS Metzingen Chancen im Minutentakt, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Klimatsidas lief in der 86. einen Konter über links, verpasste es aber auf einen der mitgelaufenen Mitspieler querzulegen und suchte stattdessen selber den Abschluss.

In der Nachspielzeit hatte dann Telmo Texeira-Rebelo noch die Chance auf den Siegtreffer, sein Schuss aus 15 Metern wurde aber geblockt. So blieb es bei einem aus Metzinger Sicht ungenügenden 0:0. Zizino Teixeira-Rebelo meinte: „Kurzfristig sind wir natürlich enttäuscht, aber heute hat der Dosenöffner gefehlt. Aber ich sehe die gesamte Woche und die ist mit sieben Punkten gut.“

So spielten sie

TuS Metzingen: Paradzikovic, Imperatore, Tomasek, Abdou, Tzakis, Kristofic, Zubaida, Teixeira-Rebelo, Klimatsidas, Pirracchio (77. Goth), Tasimder (64. Njie)

BSV 07 Schwenningen: Rössner, Merkt, Cheaitou, Dujmic, Balde, Tursak, Boric, Sarikaya, Sengül, Stroh, Preiser

Tore: Fehlanzeige.

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