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TuS I Info 24.08.15 Trotz zweimal rot die Punkte eingefahren

veröffentlicht um 22.11.2015, 04:49 von Gino Teixeira Rebelo

Es war ein teils dramatisches Spiel am gestrigen Nachmittag. Zwischenzeitlich fielen die Spielfeldmarkierungen dem Regen zum Opfer, den Kartensalven des Unparteiischen drei Spieler. Am Ende siegte die TuS.

In Abschnitt eins waren beide Mannschaften nicht im Stande, zwingende Situationen zu kreieren. Gefährlich wurde es ab und an zwar schon, aber Tore fielen keine. Dafür aber der Regen in Strömen. Die Nässe setzte den Spielfeldmarkierungen mächtig zu, führten nach gespielten 16 Minuten gar zur kompletten Auflösung derselben. Folglich musste nachgestreut werden. Diese Instandhaltungsmaßnahme kostete eine halbe Stunde Spielzeit. Da auf halbem Wege der Kalk zur Neige ging, musste extra der Platzwart anrücken, um für Nachschub zu sorgen.Vor der Pause dann noch eine Möglichkeit für die Hausherren, als Julian Fesseler in den Strafraum flankte und Lukas Goths Kopfstoß knapp drüber flog (35.). Mit dem Pausenpfiff bekamen die Metzinger einen Freistoß zentral vor dem VfB-Gehäuse zugesprochen. Ismail Oguz versuchte sich, scheiterte aber kläglich an der Mauer. Der Nachschuss von Klimatsidas flog daneben.Vor der Pause flog dann Bösingens Philipp Haaga per Ampelkarte vom Platz. Es ging mit 0:0 in die Kabinen, was dem Platzwart die Möglichkeit offerierte, die Linierung nochmals aufzubessern.Überhaupt war die Partie recht farbig. Insgesamt acht gelbe Karten, eine Ampelkarte sowie zwei direkte Feldverweise gegen die TuS verteilte der souveräne Herr in Gelb. Überhaupt war die Bedienung des pfeifenden Arbeitsgerätes nicht unbedingt die Stärke des Schiedsrichters, zu oft lag er daneben.Kurz nach Wiederbeginn (50.) brach Ilias Klimatsidas auf links durch, flankte flach in den Strafraum und fand dort Kollege Armin Zukic, der aus vier Metern keine Mühe hatte und zum 1:0 einnetzte.Nur acht Zeigerumdrehungen später brachte Lukas Goth die Murmel in den Strafraum. Armin Zukic verarbeitete die Kugel technisch herausragend und traf per Dropkick zum 2:0.Nach etwas mehr als einer Stunde der Anschlusstreffer per Foulelfmeter. Den Strafstoß verwandelte Marius Müller im Nachschuss - zuvor war Philipp Gäckle gescheitert. Enzo Liotti flog als Verursacher mit Rot vom Feld. Notbremse befand der Unparteiische. Dass neben Liotti ein weiterer TuS-Spieler stand, fiel keinem auf. Als dann Nicolas Weihs in der 83. Minute auch noch per roter Karte zum Duschen geschickt wurde, mussten die Metzinger Anhänger nochmals um den Sieg bangen, denn die VfB-ler gaben daraufhin alles.Zuvor hatte Sawas Avramidis eine 1000prozentige Möglichkeit verstreichen lassen, war er doch alleine auf den gegnerischen Torhüter zugestürmt.Kurz vor dem Schlusspfiff blieb der eigentlich fällige Elfmeterpfiff für die TuS Metzingen aus. Fabian Eith hatte dem enteilten Avramidis die Hand aufgelegt. Allerdings nicht, um ihm zum Toreschießen zu animieren, sondern um ihn regelwidrig zu stoppen indem er den Metzinger zu Boden schickte. Quasi mit dem Schlusston fand Zukic keine Anspielstation von der Grundlinie im Strafraum aus, weshalb es dann beim 2:1-Erfolg für Metzingen blieb."Wir haben gewonnen und drei Punkte, das zählt. Wir hatten die Chancen, um höher zu gewinnen, aber am Ende muss man froh sein über den Sieg", bilanziert TuS-Coach Zizino Teixeira-Rebelo.
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