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Last-Second-Liotti lässt TuS jubeln

veröffentlicht um 06.03.2017, 00:41 von Gino Teixeira Rebelo
Was für ein emotionaler Sieg für die TuS Metzingen. In der 88. Minute erst der Ausgleich, in der fünften Minute der Nachspielzeit dann der Siegtreffer. Doch der Reihe nach.

Zu Beginn hatten die Hausherren direkt zwei gute Möglichkeiten durch Efstratios Tzakis und Telmo Teixeira-Rebelo. Der erste Versuch wurde von der Linie gekratzt, Teixeira-Rebelos Distanzschuss vom SVB-Torhüter zur Seite gefaustet. Die anfängliche Sturm- und Drangphase der Metzinger wurde dann etwas weniger. Kurz vor der Pause (39.) traf dann Fabian Schragner für den Tabellensiebten aus Böblingen. Mit einem 0:1-Rückstand aus Sicht der TuS Metzingen suchten die Teams die Kabinen auf.  

Nach dem Seitenwechsel war die Partie zunächst recht höhepunktarm. In der 73. Minute flog dann Böblingens Ender Özcan mit gelb-rot vom Feld. „Da haben wir dann gekämpft und ordentlich nach vorne gedrückt“, berichtet TuS-Spielleiter Thomas Zimmermann rückblickend. Und der neue Offensivdrang sollte belohnt werden. In der 88. Minute schlug Mohamad Zubaida einen Ball von links in den Sechzehner. Am langen Pfosten lauerte Ilias Klimatsidas, der nur noch einzunicken brauchte. Der Ausgleich war geschafft. Allerdings begnügte sich Metzingen nicht mit dem Unentschieden und machte im Otto-Dipper-Stadion munter weiter.

In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte dann der vielumjubelte Siegtreffer durch Enzo Liotti. Telmo Teixeira-Rebelo spielte einen schönen Pass auf Tzakis, der legte quer auf Klimatsidas. Doch der Grieche verstolperte den Ball. Das war allerdings nicht weiter schlimm, denn das Spielgerät fiel Enzo Liotti auf die Füße und der Routinier schoss den Ball halbhoch ins lange Eck zum 2:1. Damit siegten die Metzinger bereits zum zweiten Mal und senden ernstzunehmende Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller. Thomas Zimmermann schickt sogar eine Kampfansage an die Konkurrenz: „Wenn wir vollzählig sind, dann können sich die Gegner warm anziehen.“ Im Moment sieht es tatsächlich danach aus. Metzingen schickt sich an, eine Serie zu starten.

 TuS Metzingen: Paradzikovic (84. Stowers) – Tomasek, Klimatsidas, Kristofic (54. Röhm), Tzakis, Liotti, Tasimder (64. Albay), Fesseler (80. Imperatore), Zubaida, T. Teixeira-Rebelo, Pirracchio
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